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EFES NEWSLETTER - OKTOBER 2011

Neuer Aufruf der europäischen Institutionen
Der Europäische Wirtschafts-und Sozialausschuss (EWSA) führte "die Woche der finanziellen Beteiligung der Arbeitnehmer" vor einigen Tagen in Brüssel durch. Der EWSA ist eine Plattform, die Vertretern der europäischen Sozialpartner und Privaten eine Möglichkeit verleiht, ihre Standpunkte zu EU-Themen zum Ausdruck zu bringen. Ein neuer Aufruf wurde zugunsten der Entwicklung der Mitarbeiterbeteiligung in europäischen Unternehmen initiiert. Die Kerninhalte sind:
  Jeder Mitgliedstaat der EU sollte ein einfaches, einheitlich anreizendes Modell mit dem gleichen steuerlichen Regelungen und Anreizen in der gesamten EU gewähren. Dies zielt in erster Linie auf eine Harmonisierung von multinationalen Aktienvergütungsprogrammen hin.
  Das "ESOP-Modell" für die Übertragung von Firmenanteilen an Mitarbeiter in KMU, wie es erfolgreich in den USA seit 1974 praktiziert wird, sollte in der Europäischen Union umgesetzt werden. Dies ist der einzig zielführende Weg zur Entwicklung der Mitarbeiterbeteiligung in KMU.
  Ein Haushaltsbudget sollte vom Europäischen Parlament gewährt werden, so dass die Einrichtung und Finanzierung eines Europäischen Zentrums für Mitarbeiterbeteiligung in jedem Staat möglich ist, über das die Bereitstellung von Informationen, die Bildung und das Erteilen von Ratschlägen an Beschäftigte, Unternehmen und der breiten Öffentlichkeit möglich sind. Weitere Informationen

Mitarbeiterbeteiligung in Zeiten der Wirtschaftskrise - Ergebnisse der Umfrage
Mit-unternehmer.com will mit der aktuellen Befragung ermitteln, ob a) vor dem Hintergrund der zurückliegenden Krisenhistorie eine Beteiligung von Mitarbeitern am Erfolg und Kapital noch als sinnvoll und zielführend eingestuft wird und b) die wirtschaftlichen Rückschläge zu einer geringeren Akzeptanz von Mitarbeiterbeteiligungen am eigenen Unternehmen führten. Weitere Informationen

Pressespiegel
Mit 1.488 Artikeln gibt es wieder viele neue Informationen über Mitarbeiterbeteiligung im September 2011 in dieser Presseschau (von denen 414 über Aktienoptionen und 389 von Arbeitnehmer-Genossenschaften handeln). Wir haben eine Auswahl von 41 bemerkenswerten Artikel aus 11 Ländern: Kanada, Frankreich, Deutschland, Irland, Indien, Italien, Spanien, Tunesien, Großbritannien, USA, Zimbabwe.
Deutschland: Es gibt zwei neue Forschungsarbeiten über die Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland, in Österreich und der Schweiz.
Frankreich: Das Aktienrückkaufangebot von Bouygues an die Mitarbeiter, die 20% des Aktienkapitals halten, lässt diese profitieren. Ein neues Beteiligungsprogramm bei Suez Umwelttechnik. Das englische Unternehmen Gripple fördert die Mitarbeiterbeteiligung in seiner französischen Tochtergesellschaft. Es wurde die zehnte Ausgabe des französischen jährlichen Barometers über Mitarbeiterersparnisse von Altedia und BNP Paribas veröffentlicht: 82% der Beschäftigten und 88% der Unternehmen im Jahr 2011 betrachten die Kapitalbeteiligung positiv. Die Gewerkschaft CFDT schlägt die Einrichtung eines Arbeiter-Genossenschaft zur Rettung von SeaFrance Fähren vor.
Indien: Ein kürzlich veröffentlichter Bericht zeigt, dass ESOPs zunehmend durch indische Unternehmen eingesetzt werden.
Irland: Mögliche Änderungen für Aer Lingus: der irische Staat behält seinen 25 Prozent-Anteil, während die Kapitalbeteiligung der Mitarbeiter um weitere 14 Prozent ansteigt.
Italien: Italiens Zentralbank kritisiert den übermäßigen Einfluss von Belegschaftsaktionären auf die Rentenstrategie der Banca Popolare di Milano. Was die italienische Position schwächt: Italien war immer noch nicht in der Lage, eine ausreichende Gesetzgebung für die Mitarbeiterbeteiligung, wie in anderen europäischen Ländern geschehen, umzusetzen.
Kanada: Das Modell der "Belegschaftsaktionäre in Genossenschaften" zur Übertragungen von Geschäftsanteilen an KMU.
Spanien: Eine baskische Genossenschaft, die Teil der Mondragon-Gruppe ist und polymere Teile für die Automobilwirtschaft fertigt, will eine 50%-Beteiligung an einer indischen Unternehmung erwerben. Mitarbeiteraktionäre der Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) halten 30% der Gesellschaft, die weltweit den fünften Rang in der Herstellung von Eisenbahnsystemen belegt.
Tunesien: Tunesiens Finanzminister setzt sich für Mitarbeiterbeteiligung ein.
UK: Die im Mitarbeiterbesitz befindliche John Lewis Gruppe ist durch die Finanzkrise angeschlagen. Der Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Aus-und Weiterbildung Prospects Group ist in Mitarbeitereigentum übergegangen. Der Mitarbeiterbeteiligungsaktienindex (Employee ownership index / EOI), der die Kursentwicklung von börsennotierten Unternehmen mit über 10% Mitarbeiteranteil seit 1992 betrachtet, hat den FTSE All-Share-Index um durchschnittlich 11% pro Jahr übertroffen. Labour und die Konservativen singen ein Loblied auf Mitarbeiter geführte Unternehmen als Zukunft britischer Unternehmen.
USA: Der Pro-ESOP Gesetzentwurf wurde im Senat eingebracht. Ergebnisse aus dem 20. Wirtschaftsgutachten über ESOP (Employee Stock Ownership Plan) Unternehmen zeigen, dass ESOPs einen Aufschwung im vergangenen Jahr erfahren haben, auch wenn sich die Wirtschaft nur langsam erholt.
Zimbabwe: Debatten über "Naturalisierungspläne“ durch Belegschaftsaktien: Dem Verständnis trotzen oder Arbeitnehmereinkünfte auf lange Sicht stärken?

Den vollständigen Presseüberblick erhalten Sie unter:
              http://www.efesonline.org/PRESS REVIEW/2011/September.htm 


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   Mit besten Grüßen

 

 
 

Marc Mathieu
Generalsekretär
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EFAK - EUROPÄISCHE FÖDERATION FÜR ARBEITNEHMERKAPITALBETEILIGUNG
Avenue Voltaire 135, B-1030 Brüssel
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Die EFES ist die Dachorganisation für kapitalbeteiligte Arbeitnehmer, Unternehmen und jeder Person, Gewerkschaft, Experte, Forscher, Institution, die Arbeitnehmerkapitalbeteiligung in Europa fördern wollen.

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